Aktuelles

Rubrik "Blick in eine Akte"

Seit Juni 2020 berichten wir an dieser Stelle idR einmal monatlich in ausführlicher Weise über die Projektvielfalt der LEADER-Vorhaben und ihrer Träger.

Juli 2021 - Lotterhof Geyer Juni 2021 - Wohnmobilstellplatz Gelenau Nov./Dez. 2020 - EOB Burkhardtsdorf
  Mai 2021 - Privathaus in Amtsberg Oktober 2020 - Wannenbad Burkhardtsdorf
  April 2021 - Tourismusprojekt Teil 2 September 2020 - Volkssternwarte Drebach
  März 2021 - Tourismusprojekt Teil 1 August 2020 - "Zur Börse" Zwönitz
  Februar 2021 - DRK Drebach Juli 2020 - Campingpark Greifensteine
  Januar 2021 - Grundschule Hormersdorf Juni 2020 - Rößler Hof

Juli 2021 - HEUTE "zu Gast": Ein Projekt des Förderverein e.V. Kulturmeile Geyer-Tannenberg.

Projekt-Nr. 106/EG " Kulturdenkmal Lotterhof Geyer – Erschließung 1. Obergeschoss für öffentliche Vereinsnutzung"
Projektträger: Förderverein e.V. Kulturmeile Geyer-Tannenberg

Gesellschaftliches Engagement in Form von ehrenamtlicher Arbeit ist nicht nur sinnvoll, es erfüllt ganze Regionen mit Leben, trägt zur Stärkung einer vielfältigen Gesellschaft bei, hält den individuellen Kulturpuls am Leben und lässt den ein oder anderen Akteur in seinen eigenen ganz persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten über sich hinaus wachsen.

Ein Blick nach Geyer zum „Förderverein e.V. Kulturmeile Geyer-Tannenberg“ zeigt, welche Erfolge das Engagement für eine ganze Region generieren kann. Beim Förderverein bündeln sich die Kräfte von etwa 70 Vereinsmitgliedern. Diese bringen sich auf unterschiedlichste Weise in die thematisch breit aufgestellte Vereinsarbeit ein. Zum einen haben sich die Macher des Vereins der geschichtlichen Forschung regionaler Denkmäler und Geschichten verschrieben, weiterhin der Betrachtung und Auseinandersetzung mit Biographien historischer Persönlichkeiten und dem Erhalt sowie der Pflege verschiedenster Denkmäler und Gebäude. Eines davon ist der 1510 erstmals urkundlich erwähnte und 1566 umgebaute ehemalige Zweitwohnsitz des Hieronymus Lotter (*um 1497 in Nürnberg; … 22. Juli 1580 in Geyer). Als bedeutendes Zeugnis der Renaissancearchitektur bekannt, drohte das Denkmal zu verfallen und ein Stück Geschichte aus der historischen Stadtmitte Geyer‘s augenscheinlich zu verschwinden. Dank der Mittelbeschaffungen, seien es Spenden oder die mittlerweile professionalisierte Fördermittelakquise, dem kontinuierlichen gewissenhaften Umgang mit der alten Bausubstanz sowie unzähliger Arbeitseinsätze, ist es gelungen, dem Lotterhof wieder ein glanzvolles Antlitz zu geben und den Innenausbau Hand in Hand mit fachkundigen Denkmalschützern stetig voranzutreiben.

Etwa 1,2 Millionen Euro wurden insgesamt schon in den Lotterhof investiert. Neben einer Vielzahl an privaten Spenderinnen und Spendern, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung konnte auch LEADER erfolgreich einen Förder-Beitrag dazu leisten und die Grundlage für den voranschreitenden Innenausbau legen. Mit dem positiven Votum des Entscheidungsgremiums im September 2017 konnte nämlich endlich eine Lücke in der Bauphase geschlossen und die Erschließung des 1. Obergeschosses angegangen werden. Rund 96.500 Euro wurden von den etwa 143.000 Euro Investitionssumme gefördert. Dabei konnten die Ehrenamtler die komplette Haustechnik (Heizung, Sanitär und Elektroinstallation) anlegen bzw. modernisieren lassen, die Fußbodenkonstruktion neu gestalten und den bereits errichteten Neuanbau, welcher in seiner Funktion als barrierefreies Eingangsportal und Treppenhaus dienen wird, versorgungstechnisch an den Renaissancebau anbinden.

Geyer und unsere Zwönitztal-Greifensteinregion profitieren merklich von dem ehrenamtlichen Einsatz. Dies gilt es wahrzunehmen und zu würdigen. Wir wünschen den Vereinsmitgliedern der „Kulturmeile“ weiterhin Kraft und gutes Gelingen für ihre Projekte und Herzensangelegenheiten.

Link: www.lotterhof-geyer.de

Luftbildaufnahme vom historischen Stadtkern Geyer (Patrick Eichler, Greifensteinregion)

Juni 2021 - HEUTE "zu Gast": Ein Projekt der Gemeindeverwaltung Gelenau.

Projekt-Nr. 3/EG "Errichtung Wohnmobilstellplatz mit 6 Stellplätzen sowie notwendige Ver- und Entsorgungseinrichtungen in Gelenau"
Projektträger: Gemeindeverwaltung Gelenau

LEADER steht für die Entwicklung ländlicher Räume. Dazu gehört es auch, mit Fingerspitzengefühl und Weitblick Trends zu erkennen, lokal zu denken und neue Projekte passgenau auf die individuellen Bedürfnisse einer Kommune zu zuschneiden und weiter zu entwickeln.

So auch in Gelenau. Die Akteure rund um das Gelenauer Rathaus entwickeln seit Jahrzenten ihr Freizeitareal „Am Kegelsberg“ zu einem lokalen Anlaufpunkt für Erholungssuchende. Mittlerweile deckt die Kommune ein umfangreiches Feld an Angeboten ab. Dazu gehören neben der Wander- und Bikestation, die Alpine-Coaster-Bahn, das Erlebnisfreibad mit Minigolfanlage, ein Tennisplatz und ein Aussichtsturm mit einem wunderbaren Ausblick auf das Dorf. Außerdem lohnt sich ein Besuch des Wildgeheges, des Lehrpfades und die Erkundung der Rad- und Wanderwege.

Wer sich ganz in Ruhe dem touristischen Angebot hingeben möchte und eine Übernachtungsmöglichkeit benötigt, wird ebenso fündig. Neben zahlreichen Ferienwohnungen gibt es noch die Möglichkeit direkt am Freibad in Blockhütten zu nächtigen und seit 2017 kommt nun auch die stetig wachsende Gemeinschaft von Campingfreunden auf ihre Kosten. Denn Ende 2015 reichten die kommunalen Vertreter einen Antrag auf LEADER-Fördermittel beim Regionalmanagement der Zwönitztal-Greifensteinregion ein und konnten mit ihrem Projekt in der Sitzung des Entscheidungsgremiums am 13.01.2016 überzeugen.

Entstanden sind 6 attraktive Wohnmobilstellplätze direkt im Freizeitareal, also in exklusiver Lage. Die Stellplatzzufahrt, eine Wendeschleife sowie die notwendigen Ver- und Entsorgungseinrichtungen wurden ebenso angelegt. In Zahlen bedeutet dies eine Investitionssumme von zirka 158 TEUR für die Kommune. Etwa 95 TEUR konnten dabei durch LEADER-Fördermittel finanziert werden.

Der Platz wird seit seiner Fertigstellung rege genutzt und ergänzt das Angebot „Am Kegelsberg“ optimal. Mit diesem Projekt wurde in unserer Zwönitztal-Greifensteinregion ein weiterer touristischer Anziehungspunkt in seinem Angebot wirkungsvoll ausgebaut.

CAMPING (er)leben: Gemeinde Gelenau - Wohnmobilstellplatz

Fotos: Patrick Eichler, Greifensteinregion

Mai 2021 - HEUTE "zu Gast": Ein Projekt eines privaten Vorhabenträgers.

Projekt-Nr. 124/EG "Komplettsanierung eines denkmalgeschützten Wohnhauses"
Projektträger: Privat
Eine Kurzgeschichte „Stellen Sie sich vor, dass Sie im Alter von zwölf Jahren mit Ihren Eltern aus einer bewegten Stadt hinaus aufs Land ziehen - an eine kleine blühende Lebensader der Greifensteinregion. Alte Gewohnheiten, alte Freunde weichen dem neuen Lebensabschnitt. Sie fühlen sich unbehaglich im dörflichen Kleinod. Sie werden älter, fühlen sich weiter zwischen Stadt und Land hin und hergerissen, suchen nach Ihrem Weg. Sie bereisen Europa, Amerika, den asiatischen Kontinent. Sie wachsen an Ihren Aufgaben, entwickeln ein Gespür für Weltoffenheit, den europäischen Gedanken und behalten neben allen Eindrücken einen kleinen für Sie prägenden Punkt auf der Weltkarte im Blick. Eine Gemeinde inmitten Europas - Deutschland - Sachsen - Erzgebirge. …“

Die Identifikation mit unserer Region und das Gefühl verwurzelt zu sein, bilden den Grundstein für den Erhalt unserer Traditionen, unserer Geschichte und letztendlich unserer Heimat. Die Wahrung und Wiederbelebung alter Bausubstanz spielt dabei eine wesentliche Rolle. So auch in einem Amtsberger Ortsteil.

Mit dem Wunsch, dass ihre Tochter mit ihren Kindern und ihrem Mann im Zwönitztal wurzeln schlägt, erwarb unsere antragstellende Familie in eigener unmittelbarer Nachbarschaft ein denkmalgeschütztes Wohnhaus (Baujahr erste Hälfte des 19. Jh.). Dem LEADER-Aufruf vom 02.10.2017 folgend, reichten die Bauherren einen Antrag auf Förderung ein. Ihr Vorhaben: Komplettsanierung mit Investitionskosten von zirka 284.000 Euro! Nach dem positiven Votum und der Bewilligung eines Förderzuschusses von 35 Prozent plante die Familie gemeinsam den Baustart. Dabei wurde besonders Wert auf Maßnahmen zur Energieeinsparung, Nachhaltigkeit, den Erhalt des alten Charme sowie die Barrierereduktion gelegt. Bereits 2019 konnten die Bauherren den „Schlüssel zum Glück“ an die nächste Generation überreichen und somit einer Familie einen neuen Lebensraum eröffnen.

Ein Haus als Lebensraum, welches lebendig ist, an vielen Stellen im Haus das Alter und die Geschichte zu sehen und zu spüren sind - Einklang zwischen Alt und Neu, Jung und Alt, Weltoffenheit und Dorfidylle. Dank LEADER ein Zugewinn für unsere Region.

Außenansicht - Moderne trifft Denkmalschutz
Außenansicht - die Kunststofffenster wurden denkmalschutzgerecht durch Holzfenster ausgetauscht, ebenso die Haustür, Dachschindeln wurden nach alter Zunft eingedeckt - lebendiger Charme wurde erhalten

April 2021 - HEUTE "zu Gast": Ein Projekt unseres Hauptvereins

Projekt-Nr. 139/EG "Vernetzung und Qualifizierung der Tourismusarbeit in der LEADER-Region Zwönitztal-Greifensteine"
Projektträger: Verein zur Entwicklung der Zwönitztal-Greifensteinregion e.V.

Auf zwei der vier großen Rahmenthemen des Tourismus-Projektes durften wir schon im März eingehen. Seien Sie nun gespannt, welche anspruchsvolle Vielfalt sich hinter den weiteren Feldern verbirgt.

TEIL 2 (Teil 1 vom 16.03.2021 – RegioReportZG12 – März)

Produktentwicklung Die Entwicklung von Produkten für verschiedene Themen und zur Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen fordert das Team des Projektes auf besondere Art und Weise. Kreative Lösungsansätze sowie fachspezifische Kernkompetenzen des Tourismus sind zur erfolgreichen Umsetzung unabdingbar.

Im Rahmen von Kooperationen mit den touristischen Akteuren werden regionale Angebote beispielsweise für Familien, Kulturliebhaber, Wanderfreunde und Radfahrer gebündelt. So wurden beispielsweise verschiedene Wander- und Radtouren entwickelt oder auch Touren, um die Highlights bestimmter Jahreszeiten wie die Osterbrunnen oder die heimelige Atmosphäre der Weihnachtszeit zu erleben.

Der vierte Schwerpunkt innerhalb des Projektes ist der Gästeservice. Dieser tritt in Form der Tourist-Information Greifensteine nach außen. Seit Februar 2019 in Betrieb, stellt das Projekt somit eine an jedem Tag des Jahres geöffnete Anlaufstelle für Gäste und Einwohner. Es werden umfassende Informationen zu Ausflugszielen, Veranstaltungen, Unterkünften, Wandertouren und vielem mehr bereit gehalten. Neben Flyern, Magazinen und Kartenmaterial erhalten die Gäste hier außerdem eine umfangreiche und kundenorientierte Beratung rund um einen Aufenthalt in der Greifensteinregion. Klassischer Weise wird auch ein regionales und vielfältiges Produktsortiment innerhalb der Tourist-Information angeboten - und dies mit dem individuellen Anspruch alle am Projekt beteiligten Kommunen zu vertreten und damit zu repräsentieren.

Wir finden: Ein gelungenes Projekt mit ausgesprochenem Zukunfts-Potenzial!

Viel Erfolg bei der Fortführung und Bindung der Marke Greifensteinregion.

 

 

 

Neugierig?

Tourist-Information Greifensteine

Greifensteinstraße 44

09427 Ehrenfriedersdorf

www.greifensteine.de

@greifensteinregion: Facebook I Instagram I Pinterest I Youtube

März 2021 - HEUTE "zu Gast": Ein Projekt unseres Hauptvereins

Projekt-Nr. 139/EG "Vernetzung und Qualifizierung der Tourismusarbeit in der LEADER-Region Zwönitztal-Greifensteine"
Projektträger: Verein zur Entwicklung der Zwönitztal-Greifensteinregion e.V.

TEIL 1

Amtsberg, Auerbach, Burkhardtsdorf, Drebach, Ehrenfriedersdorf, Geyer, Gelenau, Gornsdorf, Thalheim, Thum und Zwönitz.

Jede dieser Kommunen, inklusive aller Ortsteile, hat ihren festen Platz im Erzgebirge. Alle elf bringen im individuellen Stil die Region voran.

„Warum also nicht die touristischen Kräfte der einzelnen Orte, Ortsteile und deren Akteure angeleitet bündeln, qualitativ weiterentwickeln und dadurch einen deutlichen Mehrwert erzielen?“

Dank der durchdachten und detaillierten Konzeption des Vorhabens konnte nach dem strengen LEADER-Auswahlverfahren ein positives Votum verzeichnet werden. Kurz tief durchgeatmet sollte das Projekt schließlich zeitlich gut getaktet an den Start gehen. Vier große Rahmenthemen packt das Tourismusteam rund um die Tourismuskoordinatorin Corinna Bergelt seither an:

  1. Marketing & Vertrieb
  2. Innenmarketing
  3. Produktentwicklung
  4. Gästeservice (Tourist-Information Greifensteine)

Im ersten Themenschwerpunkt werden alle touristischen Daten angefangen von Museen, über Wander- und Radtouren bis hin zu Unterkünften und Gastronomiebetrieben auf einer Online-Plattform erfasst und fortlaufend gepflegt. Ausgespielt über die 2020 neu ins Leben gerufene Internetseite www.greifensteine.de, über die Website des Tourismusverbandes Erzgebirge sowie über die Sozialen Medien Instagram, Facebook und Pinterest (@greifensteinregion) erfährt die Greifensteinregion so in gebündelter Form Aufmerksamkeit und kann sich über die gemeinsame Schnittstelle des Koordinationsteams angemessen präsentieren. Weiterhin werden Broschüren für die Gäste vor Ort erstellt, Anzeigen zur Bewerbung der Region geschalten und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt. In dieses Feld gehört außerdem die enge Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Erzgebirge und vielen weiteren Partnern.

Von besonderer Bedeutung ist dabei auch das Innenmarketing. In verschiedenen Veranstaltungsformaten wie z.B. verschiedenen Arbeitsgruppen oder während eines Tourismusforums kommen die Akteure zusammen und erhalten die Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung. Ein wichtiger Baustein ist dabei auch der persönliche Kontakt zu den Akteuren. Weiterhin gibt es einen monatlich erscheinenden kostenfreien Partner-Newsletter. Neben einer Veranstaltungsübersicht für den kommenden Monat erhalten die Abonnenten hilfreiche Informationen zu aktuellen Entwicklungen und Neuigkeiten über die Aktivitäten des Tourismusnetzwerkes.

…und an dieser Stelle berichten wir am 15. April 2021 weiter… Sie werden überrascht sein, wie viel Bewegung und Potenzial dieses große Vorhaben aufzuweisen hat.

Internetauftritt: www.greifensteine.de
sehenswerter Internetauftritt der Tourismusregion (Quelle: www.greifensteine.de)

Februar 2021 - HEUTE "zu Gast": Ein Projekt der DRK Soziale Dienste gGmbH

Projekt-Nr. 26/EG "Um- und Ausbau des Herrenhauses zum DRK Dienstleistungszentrum Drebach"
Projektträger: DRK Soziale Dienste gGmbH
Grundsätze einer Gemeinschaft
Menschlichkeit
Unparteilichkeit
Neutralität
Unabhängigkeit
Freiwilligkeit
Einheit
Universalität
 

Das Deutsche Rote Kreuz steht für diese Grundsätze ein und widmet sich in seiner unermüdlichen Vielfalt an Hilfsangeboten auch der Pflege von Senioren. So betreibt die DRK Soziale Dienste gGmbH unter anderem die Pflegeeinrichtung „Rittergut“ am Standort Drebach.

Im stationären Wohnen werden die Bedürfnisse der Bewohner wahrgenommen und in die individuellen Tagesabläufe eingebunden. Die Gemeinschaft, der soziale Umgang und die Mitmachangebote werden gefördert und tragen so neben der grundlegenden medizinischen Versorgung zu einem stabilen sowie ausgeglichenem Lebensabend bei.

In Zeiten des stetig voranschreitenden demografischen Wandels wurde dem DRK schnell bewusst, dass der Bedarf an Pflegeplätzen noch lange nicht gedeckt ist. So wuchs der Wunsch und die Idee, das denkmalgeschützte Herrenhaus des ehemaligen Rittergutes zu einer Tagespflegeeinrichtung auszubauen. 2015 reichte das DRK dieses Vorhaben zum Aufruf der LEADER-Förderung ein und konnte dank einer durchdachten Konzeption im Ranking überzeugen. Durch die Bewilligungsbehörde wurden für das Vorhaben Mittel in Höhe von knapp 60.000 Euro freigegeben. In der Folge wurden die Arbeiten am Objekt koordiniert und nach einjähriger intensiver Bauphase am 11. Februar 2019 mit der feierlichen Eröffnung offiziell zum Abschluss gebracht.

Es ist den Planern gelungen, ein lebensbejahendes Umfeld zu erschaffen, welches moderne Architektur und Praktikabilität mit dem altehrwürdigem Grundcharakter des Hauses übereinkommen lassen. 14 Tagesgäste und 8 neue Mitarbeiter/innen können sich an dem neu gewonnenen und geschützten Tagesbereich erfreuen. Mit diesem Projekt wurde nicht nur ein Gebäude vor dem endgültigen Verfall bewahrt sondern ein Zeichen für Zuversicht und Menschlichkeit gesetzt.

Mehr Informationen zum Projektträger erhalten Sie hier: www.drk-mek.de

Bilder: DRK Soziale Dienste gGmbH

Januar 2021 - HEUTE "zu Gast": Ein Projekt des Evangelischen Schulvereins Hormersdorf e.V.

Projekt-Nr. 186/EG "Einbau Fahrstuhl und Behindertentoilette in der Grundschule Hormersdorf"
Projektträger: Evangelischer Schulverein Hormersdorf e.V.

Bildung ist ein wichtiger Schlüssel und Begleiter für das gesamte Leben. Gerade in den ersten Lebensjahren sind Kinder in der Lage unfassbar viel aufzunehmen, sich weiterzuentwickeln und soziale Kompetenz fühlen zu lernen. Dabei spielt weder das Geschlecht oder die Herkunft eine Rolle. Viel zu oft stellt aber eine körperliche Einschränkung eine Barriere dar und lässt es nicht zu, dass Kinder in Wohnortnähe den Schulbesuch wahrnehmen können. Dies liegt nicht nur aber oft schlicht und ergreifend an den baulichen Voraussetzungen der Einrichtungen.

Auch in der Grundschule Hormersdorf war aufgrund der gegebenen Architektur bis zum vergangenen Jahr keine Aufnahme von Kindern mit Körperbehinderung möglich. Dies bedauerte der Vorstand der staatlich anerkannten Schule überaus. Zumal sich die Akteure dem Konzept „Inklusion leben und nicht nur darüber reden!“ verschrieben haben.

Es war also nur eine Frage der Zeit, dass sich die Strippenzieher der Schule mit dem anspruchsvollen Projekt der Barrierefreiheit befassen werden. Im Jahr 2018 waren dann die Details klar und ein Förderantrag wurde bei unserem Regionalmanagement der LEADER-Region eingereicht. Inhaltlich sah die Vorhabenskizze den Einbau eines Fahrstuhls über alle Etagen und darüber hinaus die Installation einer behindertengerechten Toilette vor.

In der Folge überzeugte das Vorhaben in der EG-Sitzung vom 27. September 2018 und wurde, dank der gelungenen sowie umfangreichen Vorarbeit, positiv gevotet. Dies bedeutet in Zahlen eine 70%ige Förderung der rund 213.000 Euro teuren Maßnahme.

Nachdem diese Hürde genommen war, plante man die Bauphase zeitlich gut getaktet durch. Es wurden alle Kräfte gebündelt und die Gewerke gut koordiniert bis zur Fertigstellung begleitet. Bereits am 8. September 2020 konnte der „Zugewinn“ der Grundschule feierlich eingeweiht werden.

Wir als LEADER-Region freuen uns sehr, bei diesem wegweisenden und gesellschaftlich sensiblen Projekt teilhaben zu können. Allen Schülerinnen, Schülern, dem Kollegium und dem Vorstand wünschen wir unterdes weiter beste Erfolge auf Ihrer Bildungsmission.

Zur Website der Schule: Grundschule Hormersdorf - Home (schule-hormersdorf.de)

Bilder: E. Weber

November/Dezember 2020 - HEUTE "zu Gast": Ein Projekt der Gemeinde Burkhardtsdorf

Projekt-Nr. 177/EG "Vorplatzgestaltung Evangelische Oberschule Burkhardtsdorf"
Projektträger: Gemeinde Burkhardtsdorf

Zumeist zentral gelegen, stellt der Markt einer Kommune einen wichtigen und bedeutenden Dreh- und Angelpunkt für Bürgerinnen und Bürger sowie für Besucher dar. So auch in Burkhardtsdorf.

Um diesen ortsbildprägenden Punkt wieder gepflegt und zeitgemäß erscheinen zu lassen, nahm die Gemeinde die umfangreiche Neugestaltung des Marktes professionell in Angriff. Der östliche Ausläufer des Marktes, welcher in seiner Funktion als Vorplatz der Evangelischen Oberschule fungiert, wurde dabei ebenso gestalterisch neu gedacht.

Genau dieses Teilstück konnte dank seiner Passform zur regionalen Entwicklungsstrategie und dem positiven Votum durch das Entscheidungsgremium finanziell von der LEADER-Förderung unserer Region profitieren. (in Summe rund 65.600 Euro)

Perspektivisch als großer Schulcampus mit zentralem Markt-Anschluss genutzt, wurden Freiflächen geschaffen und entsiegelt, Barrierefreiheit hergestellt, Grünflächen gestalterisch attraktiv und sinnvoll angelegt und Parkflächen verlegt. Der Bereich wird vorrangig durch die Schülerinnen und Schüler sowie durch das Kollegium der Evangelischen Oberschule genutzt und fügt sich mit der Fertigstellung des Projektes nachhaltig in das ansprechende Ortsbild ein.

Über ein besonderes Merkmal dürfen sich alle Besucher, Freunde der Gemeinde sowie Burkhardtsdorfer Bürgerinnen und Bürger freuen - ein Kunstwerk in Form eines Bogens. Dieser kann je nach Jahreszeit oder Anlass dekoriert oder aber in der Adventszeit klassisch beleuchtet werden. Ebenso eignet sich der Bogen als wertiger Hintergrund für Klassenfotos.

Wir hoffen auf die rege Nutzung des neu entstandenen Platzes und wünschen allen Nutzern viel Freude beim Verweilen, Pausieren, Flanieren und/oder Fotografieren.

Erfahren Sie über folgende Links mehr über die Ev. Oberschule und die Gemeinde Burkhardtsdorf:

Evangelische Oberschule Burkhardtsdorf

Gemeinde Burkhardtsdorf

Bilder: I.Freund

Oktober 2020 - HEUTE "zu Gast": Ein Projekt eines privaten Vorhabenträgers

Projekt-Nr. 171/EG "Umnutzung der ehemaligen Badeanstalt zu barrierefreien Mietwohnungen in Burkhardtsdorf"
Projektträger: Privat

Wissen Sie noch was ein Wannenbad ist, eine gemeindeeigene Waschanstalt?

Können Sie sich vorstellen ohne eigenes Badezimmer inklusive Badewanne oder Dusche zu leben?

Nein, das geht doch nicht…

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Was heute als „normal“ gilt - ein eigener voll ausgestatteter Sanitärbereich - war bis in die 1980er Jahre nicht selbstverständlicher Bestandteil von privatem Wohnraum.

1929 wurde im Burkhardtsdorfer Zentrum das gemeindeeigene Wannenbad eingeweiht. 19 Wannenbäder, 4 Brausebäder, Heilbäder aller Art, ein Schulbrausebad sowie eine öffentliche Waschanstalt standen den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Der bis 2018 denkmalgeschützte Wannenbad-Anbau war eine Errungenschaft für die Gemeinde. Doch bereits in den 1960er Jahren nahm die Nutzung des Betriebes stetig ab. In den privaten Haushalten zog das eigene „kleine Wannenbad“ ein. Ein Umbruch war in Gang gesetzt. Wohnen wurde neu gedacht.

Letztendlich wurde der Betrieb des historischen Wannenbades in den 1980er Jahren eingestellt und die Ausstattung zurück gebaut. Genutzt wurden die Räumlichkeiten danach als Lagerfläche.

Die privaten Projektträger nahmen sich des Gebäudes an und verfolgten ihr besonderes Ziel – die Schaffung von attraktivem, altersunabhängigem, familienfreundlichem und barrierefreiem Wohnraum in Zentrumslage. Gleichzeitig wollten Sie zeigen, dass es möglich ist, alte Bausubstanz zu bewahren, den Verfall zu stoppen und die Gemäuer mit neuem Leben zu füllen.

All diese Visionen haben die privaten Projektträger mit ihrer geleisteten Zeit und bewundernswertem Engagement erfolgreich umsetzten können. Sie bereichern damit nachhaltig unsere Region.

Dieses Projekt mit einem Investitionsvolumen von rund 225.000 Euro, ist ein Vorhaben, welches mit 35 Prozent Leader-Fördermitteln unterstützt werden konnte. Es erfreut uns überaus, bei passenden Aufrufen immer wieder feststellen zu dürfen, mit welcher Bereitschaft und mit welchem Ideenreichtum sich private Antragssteller für die Entwicklung unserer Region stark machen und fördern dies gern im Rahmen unserer Möglichkeiten.

Impressionen des Objektes:
Bildquelle: 171/EG Vorhabenträger

September 2020 - HEUTE "zu Gast": Die Projekte des FV der Volkssternwarte Drebach e.V.

Projekt-Nr. 78/EG "Ein neues Kinderprogramm für das Zeiss Planetarium und die Volkssternwarte Drebach"
Projekt-Nr. 143/EG "Modernisierung eines Teleskops in der Volkssternwarte Drebach"
Projektträger: Förderverein der Volkssternwarte Drebach e.V.

Sterne und ferne Planeten – ein Blick in den Nachthimmel lässt den ein oder anderen von uns gern mal vom Alltag abschweifen und bewusst werden, was für ein winziges Puzzleteil in diesem riesigen Universum wir doch sind. Und dann fängt sie meist an – die Suche nach bekannten Sternbildern, dem hellsten Stern und die Hoffnung eine glückbringende Sternschnuppe zu sichten.

„Und, auf wie viele Sternbilder kommst du?“

„Na ja, der große Wagen ist dort und dann … puh … mmh.“ (Schweigen)

Um dieses Schweigen mit fundiertem Wissen zu füllen, lohnt sich der Besuch des Planetariums und der Volkssternwarte Drebach in jedem Fall. Die Himmels-Experten eröffnen Ihnen die Welten der Sterne, Planeten und ferner Himmelskörper.

Dabei wird in Drebach auf eine faszinierende Programmvielfalt zurück gegriffen, um den Besuchern von Klein bis Groß altersgerecht darzulegen, was im Weltall vor sich geht. Zum Beispiel mit dem Abenteuer einer kleinen Fledermaus - „Ein Sternbild für Flappi“ - welches 2017 mit Hilfe von rund 5.000 Euro LEADER-Fördermitteln finanziert wurde und nun einen Beitrag zur Verbesserung der touristischen Angebote und selbstredend einen Beitrag zur attraktiven Wissensvermittlung darstellt.

Nicht zu vergessen und zu verkennen ist außerdem, dass sich bei guter Sicht auch eine  Anmeldung zu einem Beobachtungsabend* lohnt. Der Himmel breitet sich dann bereitwillig über den Gästen aus oder wird alternativ in Echtzeit ins Planetarium übertragen und zeigt sich in seiner ganzen vollkommenen Schönheit. Ermöglicht wird dies dank modernster Technik, welche durch die geförderte Modernisierung der Teleskop-Anlage im Jahr 2019 komplementiert wurde. Die Investitionssumme lag dabei bei knapp 20.000 €.

Der Förderverein der Volkssternwarte Drebach e.V. leistet mit seinem Engagement einen regionalen und überregionalen Beitrag zur Bildung und Forschung. Wir wünschen dem „Sterne-Team“ weiter viel Erfolg mit Ihrem Konzept und können Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, den Besuch in Drebach nur empfehlen.

Interesse geweckt? Hier geht's direkt zur Website: www.planetarium-erzgebirge.de

*Aktueller Hinweis: Pandemiebedingt können die Beobachtungsabende derzeit leider nicht durchgeführt werden. Bekanntmachungen zu den Veranstaltungen können Sie auf der Website der Volksternwarte einsehen.
Bildquelle: Zeiss Planetarium Drebach

August 2020 - HEUTE "zu Gast": Das Projekt des Restaurants "Zur Börse" aus Zwönitz

Projekt-Nr. 158/EG "Modernisierung Gaststätte "Zur Börse" in Zwönitz"
Projektträger: Restaurant "Zur Börse"; Inhaber Alexander Schnerrer

Nachhaltigkeit - dass dies nicht nur irgendein Trend ist, sondern eine Unternehmensphilosophie ausfüllen kann, beweist der Inhaber des Zwönitzer Restaurants „Zur Börse“. Seit Mai 2018 führt Alexander Schnerrer in nunmehr fünfter Generation die gastronomische Einrichtung. Er bietet seinen Gästen auf den ersten Blick eine moderne und doch ursprüngliche Küche. Dabei setzt der Zwönitzer mit seinem ganz eigenen Ansatz „schaffen und erhalten“ an. Will heißen, dass er eng mit regionalen Produzenten und Erzeugern vernetzt ist und deren Angebote nutzt, aufmerksam auf die saisonale Verfügbarkeit von Produkten achtet und so das Bewusstsein zum gesunden Konsum und Ernährung schärfen möchte. Dem „Börsianer“ ist es gelungen, sein sehr persönliches Konzept und seine Vorstellung von Gastlichkeit erfolgreich umzusetzen.

Einen Teil zu dieser Entwicklung konnte auch unsere LEADER-Region mit Fördermitteln in Höhe von rund 10.000 Euro beitragen. Mit dem Aufruf im Februar 2018 und der positiven Auswahlentscheidung im Mai des selbigen Jahres wurde es Alexander Schnerrer möglich, neue Küchengeräte, welche den Ansprüchen einer gastronomischen Einrichtung gerecht werden, anzuschaffen. Des Weiteren konnte eine neue Kühltheke inkl. Zapfanlage in den Gastraum integriert werden und der Internetauftritt der „Börsianer“ mit neuem Bildmaterial und Grunddesign überarbeitet werden.

Wir freuen uns, dass in unserer Region dank des Mutes und dem Engagement des Betreibers die gastronomische Einrichtung weitergeführt wird. Überzeugen Sie sich gern selbst von der familiären Atmosphäre und dem nachhaltigen Angebot des Restaurants „Zur Börse“ in Zwönitz .

Website: www.zur-boerse-zwoenitz.de

Juli 2020 - HEUTE "zu Gast": Die Projekte der Campingpark Greifensteine GmbH

Projekt-Nr. 155/EG „Ersatzneubau Themen-Spielplatz an der Strandpromenade Südseite des Greifenbachstauweiher“
Projekt-Nr. 156/EG „Komplettsanierung Sanitärgebäude an der Südseite des Greifenbachstauweiher“
Projektträger: Campingpark Greifensteine GmbH

Durch den aktiven Bergbau ins Leben gerufen, vergrößert, weiterentwickelt und letztendlich vollkommen umgenutzt - der Greifenbachstauweiher, kurz Geyrischer Teich! Gelegen zwischen Geyer, Ehrenfriedersdorf und Jahnsbach ist er in unserer LEADER-Region und weit darüber hinaus nicht als touristischer Anziehungspunkt wegzudenken.

Naturliebhaber, Wasserratten, Sportbegeisterte, Ruhesuchende von Nah und Fern kommen hier auf Ihre Kosten. Das breite Angebot von Camping, über Minigolf, Bootsverleih oder auch Kinder- und Familienspaß auf den großzügigen Spielplätzen laden zum Zeit verbringen ein. Selbst ein gemütlicher Spaziergang rund um den „Teich“ sorgt für einen Ausgleich zum meist doch hektischen Alltag.

Diese sympathische Vielfalt benötigt viel Hingabe und laufende Pflege. So wuchs bei den Akteuren der Campingpark Greifensteine GmbH der Wunsch, die Sanitäranlagen und die Spielbedingungen für Kinder an der Südseite ("Geyrische Seite") ins neue Jahrzehnt zu befördern und damit gleichzeitig die Hygienestandards, Barrierefreiheit und die Sicherheit für Kinder zu gewährleisten. Getrieben von dem Willen diese Vorhaben umzusetzen, tüftelte man an einem durchdachten Konzept und untermauerte dies mit verschiedenen Finanzierungsszenarien. Letztendlich wandten sich die Akteure, auf der Suche nach Fördermöglichkeiten, im Sommer 2017 an das Regionalmanagement. So kam es, dass die Campingpark Greifensteine GmbH zum 8. Aufruf der LEADER-Region zwei Projektanträge mit einem Fördergesamtvolumen von rund 174.000 Euro einreichte (Investitionsvolumen von rund 290.000 Euro). Mit dem positiven Votum des Entscheidungsgremiums im Mai 2018 und der darauf folgenden Bewilligung durch das Landratsamt konnte das städtische Unternehmen mit den langersehnten Arbeiten beginnen und diese fristgerecht zum Abschluss bringen. Die neuen Gegebenheiten wurden rasch positiv von den Besuchern wahrgenommen und demzufolge rege genutzt und weiterempfohlen.

Wenn Sie also dieses Jahr noch einen freien Ferien- oder Urlaubstag, Feierabend oder ein freies Wochenende als unverplant im Kalender stehen haben, nutzen Sie die Gelegenheit und erkunden Sie das Angebot rund um den Greifenbachstauweiher.

Website: www.greifenbachstauweiher.de

Juni 2020 - HEUTE "zu Gast": Das Projekt des Rößler-Hofes Burkhardtsdorf

Projekt-Nr. 188/EG „Modernisierung und Erweiterung Ladeneinrichtung Rößler-Hof Burkhardtsdorf“
Projektträger: Rößler Hof Rolf Seyffert GbR

Seit 1991 herrscht auf dem „Rößler-Hof“ geschäftiges Treiben. Familie Seyffert führt den Betrieb liebevoll und zukunftsorientiert durch die Jahrzehnte. Dabei schreitet die Entwicklung des Hofes strukturiert voran. 1997 baut die Familie eine eigene Direktvermarktung auf und vernetzt sich so ideal mit anderen regionalen Anbietern und dem Handel.

Bereits 1998 geht der eigene Hofladen „ans Netz“. Und da ein Bauernhof noch viel mehr zu bieten hat, wie es Familie Seyffert selbst formuliert, wird im Jahr 2012 eine eigene Käserei in den Hof integriert. Und das soll es nicht gewesen sein. Verschiedenste Umbauten, die Inbetriebnahme einer Biogasanlage, Anschaffungen neuer Stalltechnik und, und, und – Investitionen in die Zukunftsfähigkeit des Hofes werden nicht gescheut und tragen zur Attraktivität unserer Region bei.

Umso mehr haben wir uns, die LEADER Region Zwönitztal-Greifensteine, über die Bewilligung der Fördermittel in Höhe von rund 96.000 Euro zum Umbauvorhaben des Hofladens und der damit verbundenen Modernisierung und Raumgewinnung gefreut. Die Auswahlentscheidung liegt nun schon wieder 2 Jahre zurück und das Projekt des Umbaus sowie die Inbetriebnahme der „Käseschule“ und Kindergeburtstagsfläche wurden erfolgreich zum Abschluss gebracht. Die Resonanz auf die neuen Gegebenheiten ist beeindruckend. Machen Sie sich gern ein eigenes Bild vom Hof und erleben Sie selbst die gelebte Vielfalt in Form der angebotenen Leistungen und Produkte.

Website: www.roessler-hof.de