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Rückblick auf die Förderperiode 2007 bis 2013

Zu Beginn der Förderperiode wurde eine völlig neue Gebietskulisse aus damals 14 Kommunen geschaffen, die sich im Laufe der Zeit zu einer festen Einheit formiert haben. Durch Eingemeindungen umfasste die Zwönitztal-Greifensteinregion zum Ende der Förderperiode 12 Mitgliedskommunen.

In den Jahren 2008 bis 2013 wurden von den beim Regionalmanagement eingereichten 312 Projektanträgen nach einem positiven Votum des Koordinierungskreises 174 Anträge mit einem Investitionsvolumen von ca. 30 Mio. Euro und Gesamtfördervolumen von 16,2 Mio. Euro bewilligt. Im genannten Wirkungszeitraum wurden durch die umgesetzten Projekte 55 Arbeitsplätze neu geschaffen und weitere 87 Arbeitsplätze gesichert.

Unter dem Aspekt des fortschreitenden demografischen Wandels und der damit verbundenen Aufgabe, Einrichtungen und Anlagen der

Daseinsvorsorge, technische und soziale Infrastrukturen und die regionale Mobilität bedarfsgerecht und flexibel auszubauen, konnte die Region einen Schritt in die richtige Richtung gehen. Beispielsweise wurde mit Hilfe der ILE-Förderung in Burkhardtsdorf der Aufbau einer onkologischen Praxis unterstützt. Ebenfalls konnte im Amtsberg das ehemalige Rittergut zum Mehrgenerationenhaus umgenutzt werden und beherbergt nun unter anderem eine Kindertageseinrichtung. In Thum wurde der Umbau eines ehemaligen Fabrikgebäudes zur Pflegestation gefördert. Weiterhin ist mit Hilfe der ILE-Förderung im Zwönitzer Ortsteil Brünlos ein Mehrgenerationenplatz als Treffpunkt der Einwohner entstanden. Um- und Ausbaumaßnahmen von leerstehenden ländlichen Gebäuden in den Ortsteilen Brünlos, Drebach, Grießbach, Hormersdorf und Schlößchen wurden mit Hilfe von Fördermitteln möglich.